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Aufzeichnungen und Fotografien des Gefreiten der Landwehr Franz Vogt (1878−1944) aus Gesmold, Landkreis
Osnabrück, vom 2. August 1914 bis
16. Dezember 1918, herausgegeben und
kommentiert von Gisela Fleischmann

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Berliner Tageblatt, 25. März 1916

Im Ersten Weltkrieg lieferte Mannesmann-MULAG monatlich mehr als 60 3,5-Tonner an das Deutsche Heer.

Die Abbildung im Kopf der Seite zeigt einen Ausschnitt aus einer französischen Postkarte mit französischen, belgischen und luxemburger Soldaten: Frontière franco-belge-luxembourgeoise Longwy—Arlon—Luxembourg. Postkarte: Sammlung Franz Vogt

Alle Aufzeichnungen und Zitate erscheinen in der Schreibweise der Originale.

mail@handschriften-lesen.de

Franz Vogt

Gefreiter der Landwehr

1914–1918

25. März 1916

25. März 1916. Jetzt scheinen Änderungen in unser Kriegsleben eintreten zu wollen. Man munkelt von wegkommen. Alles ist gespannt und unruhig. Man hat sich zu sehr gewöhnt. Zu lange waren wir hier.

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»Ich war insgesamt, glaube ich, dreimal in Flandern. Wir wollten lieber noch einmal nach Flandern, aber nie nach Verdun. Und die in Verdun waren, sagten: ›Lieber nach Verdun, nie nach Flandern.‹ Wo man einmal war, fühlte man sich gewissermaßen zu Hause, obwohl sich das eigenartig anhört. Aber das ist so. Man wusste Bescheid, kannte die Umgebung und in der Ruhestellung die Leute.« Hermann Baass, geb. 1896 in: Wolf-Rüdiger Osburg: Hinein geworfen. Der Erste Weltkrieg in den Erinnerungen seiner Teilnehmer, Berlin 2014, S. 191

 

 

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